THEATER ALTES HALLENBAD  

                                



Liebe Freundinnen und Freunde des Theater Altes Hallenbad,
liebe Mitglieder des Fördervereins,

das Team des Aha wünscht Ihnen ein gutes und friedliches Neues Jahr. Mögen Sie Ihre persönlichen, privaten, familiären und beruflichen Ziele erfolgreich erreichen.
Unser Ziel im Theater Altes Hallenbad ist es, in diesem Jahr Ihr Kulturzentrum in Friedberg baulich endlich barrierefrei und noch schöner und besser nutzbar zu machen. Auch wenn der große Saal deshalb vorerst nicht zur Verfügung steht, bieten wir Ihnen dennoch ein umfangreiches und vielfältiges Kulturprogramm im kleinen Rahmen: In unserem Kesselhaus.
Und wenn Sie die neuesten aktuellen Infos über die Baumaßnahmen und über unser Kulturprogramm nicht verpassen wollen, dann nehmen wir Sie gerne in den Verteiler unseres Newsletters auf. Sie müssen uns nur Ihre Mail-Adresse an post@aha-friedberg.info schicken.
Dies gilt vor allem für die Mitglieder unseres Vereins. Wenn Sie noch kein Mitglied sind, aber 20 Euro pro Jahr für den guten Zweck einer Friedberger Kultureinrichtung investieren möchten, können Sie das Antragsformular ausfüllen und sich ebenfalls in den Verteiler aufnahmen lassen. Den Vordruck für die Aufnahme in den Verein finden Sie auf dieser Website unter der Rubrik "Fördern".
Möglichst viele Menschen als Mitglieder an unserer Seite zu wissen und Sie über unseren Newsletter aktuell zu informieren, sind unsere weiteren Ziele für 2023.


Alles Gute, viele liebe Grüße im Namen des Aha-Teams


Rainer Götze - Dr. Wolfgang Sinn - Hans-Jürgen Salatzkat
(Vorstand der Gesellschaft der Freunde Theater Altes Hallenbad e. V.)



In Tradition verhaftet

Von: Harald Schuchardt


Friedberg (har). Vor vier Wochen erhielt die »Gesellschaft der Freunde Theater Altes Hallenbad Friedberg/Wetterau« den Deutschen Denkmalschutzpreis des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz ( die WZ berichtete). Eine große Delegation des Vereins war zur Preisverleihung nach Hamburg gefahren. Am Dienstagabend wurde die hohe Ehrung in einer Feierstunde im neuen Foyer des Theater Altes Hallenbad nun noch einmal gewürdigt.
Hierzu konnte Rainer Götze, der im Oktober zum Vorsitzenden des Hallenbadvereins gewählt wurde, zusammen mit seinem Stellvertreter Dr. Wolfgang Sinn eine große Zahl an »Mitgliedern aus der Friedberger Gesellschaft« (Götze), darunter auch Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender und Bürgermeister Dirk Antkowiak, begrüßen.
Ein besonderer Gruß ging an Landrat Jan Weckler sowie an Prof. Dr. Markus Harzenetter, den Präsidenten des Landesamts für Denkmalpflege. Götze bezeichnete die Preisverleihung als eine besondere Ehre, die ohne das langjährige Engagement seines Amtsvorgängers Uli Lang sowie Reinhard Wilk und Hans-Jürgen Salazkat nicht denkbar gewesen wäre. Götze: »Sie sind das Urgestein des ›Aha«. Dazuzählt noch Mitgründer Bernd Pollack.
In allen Grußworten wurde das ehrenamtliche Engagement gewürdigt, so auch von Landrat Jan Weckler, der die Feierstunde vor Ort als »logische Konsequenz« bezeichnete, denn »dies ist die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in Deutschland«. Keiner habe für diesen Preis besser infrage kommen können als die Hallenbad-Freunde, sagte der Kreischef, der darauf hinwies, dass schon das Hallenbad 1909 von Bürgern initiiert worden war. Weckler: »Das Theater Altes Hallenbad ist in dieser Tradition verhaftet.«
Weckler bezeichnete es als den richtigen Ansatz des 2007 gegründeten Vereins, dass seit 2013 parallel zum Sanierungsvorhaben Veranstaltungen durchgeführt werden. »Der Verein hat eine echte Leistung erbracht. Das Theater Altes Hallenbad ist eine kulturelle Bereicherung für Friedberg und die ganze Region«, sagte Weckler abschließend.
Bürgermeister Dirk Antkowiak ging in seinem Grußwort ausführlich auf die über 110 Jahre lange Geschichte des Hallenbadgebäudes ein. Er zitierte den Text der Verleihungsurkunde, in der »das überdurchschnittliche Engagement für die Denkmalpflege« gewürdigt wird.
Sollte der derzeit laufende 5. Bauabschnitt planmäßig in einem Jahr abgeschlossen sein, dann »können wir alle auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken«, sagte Antkowiak über das Gebäude, das sich seit 1934 in städtischen Besitz befindet.
Abschließend übergab Antkowiak zusammen mit Kulturamtsleiterin Christine Diegel und Elisa König, im Bauamt zuständig für Gebäudemanagement, eine »Hallenbad-Bürgeraktie« aus dem Jahre 1908 im Original an den »Aha«-Vorstand. Humorvoll begann Prof. Dr. Markus Harzenetter seine Rede. »Es ist im Fußball Tradition, dass die Mannschaft für einen auswärts errungener Pokal auf dem Balkon des Rathauses gefeiert wird, und wie wir in Frankfurt im Mai gelernt haben, sollte man den Pokal den Spielern überlassen.«
»Was der Grimme-Preis für die Medien ist, ist die Silberne Halbkugel für die Denkmalpflege«, meinte Harzenetter, der als Vorsitzender der Vereinigung der Denkmalfachämter seit neun Jahren Jurymitglied ist und so aus dem »Nähkästchen« plaudern konnte.



Erschienen in der Wetterauer Zeitung vom 2. Dezember 2023


Übergabe der Bürgeraktie von 1908 mit (v. l..) Bürgermeister Dirk Antkowiak, Elisa König, Christine Diegel, Hans-Jürgen Salazkat, Rainer Götze und Dr. Wolfgang Sinn. 


Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.
























Fotos: W. Diny





 Denkmalschutzpreis 2022 an die Gesellschaft der Freunde Theater Altes Hallenbad Friedberg e. V. verliehen.


Am 7. November wurde die "Gesellschaft der Freunde Theater Altes Hallenbad Friedberg e.V." in Hamburg mit dem diesjährigen Deutschen Preis für Denkmalschutz des Deutschen Nationalkomitees Denkmalschutz geehrt. Die Silberne Halbkugel würdigt den Verein laut der Laudatio für das "enorme Bürgerengagement zur langfristigen Verantwortung für ein großes Baudenkmal, für den denkmalgerechten Umbau und einen professionellen Betrieb als Kulturzentrum mit einem vielfältigen Programm".
Als Delegation des Vereins nahmen Ulrich Lang, Reinhard Wilk, Hans-Jürgen Salatzkat sowie Elisa König als Vertreterin der Stadt Friedberg in den Mozartsälen in Hamburg die Ehrung aus der Hand des Präsidenten des Nationalkomitees für Denkmalschutz, Dr. Gunnar Schellenberger und der Geschäftsführerin des Nationskomitees, Frau Dr. Ulrike Wendland (auf dem Foto links und rechts) entgegen.
Eine zehnköpfige Jury wählte aus 122 Anträgen in diesem Jahr sechs Preisträger in der Kategorie Denkmalschutz, fünf Medienpreisträger und einen Preis für die Vermittlung von denkmalpflegerischen Kenntnissen aus.
Dem langjährigen Vorsitzenden der Gesellschaft der Freunde des Theaters Altes Hallenbad, Uli Lang, kam die Ehre zu, für alle Preisträger eine Dankesrede zu halten und im Namen aller Ausgezeichneten zu versichern, dass die Verleihung des Preises stolz macht, dass sich alle anerkannt und ausgezeichnet fühlen und dass Anerkennung und Lob gute Währungen sind, die für alle Projekte weiter motivieren.
Weitere Informationen folgen in Kürze.


Sie können die Fotos durch Anklicken vergrößern!









Der Beitrag ist am Mittwoch, 2.11.2022 auf der o.a. Webseite des Hessischen Rundfunks erschienen.



                Das Alte Hallenbad hat einen neuen Vorstand

 

v.l.n.r.: Hans-Jürgen Salatzkat, Uli Habermehl, Gottfried Schmoranzer, Rainer Götze, Sigrid Mosbach, Jens Prasser, Michael Herbert, Dr. Wolfgang Sinn, Karen Linnert, Gabriele Melzer, Holger Hinz, Wolfgang Diny


Das Alte Hallenbad hat einen neuen Vorstand

Die Gesellschaft der Freunde des Theaters Altes Hallenbad e. V. hat einen neuen Vorstand. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung hat das Kuratorium des Vereins am 20. September Rainer Götze als ersten Vorsitzenden und Dr. Wolfgang Sinn als zweiten Vorsitzenden gewählt. Damit scheiden der Gründer des Vereins und Gründungsvater des Theaters Altes Hallenbad Ulrich Lang und der langjährige zweite Vorsitzende Reinhard Wilk aus dem Vorstand aus. Schatzmeister bleibt wie bisher Hans-Jürgen Salatzkat.

Nach der Pandemie geschuldeten Pause hatte erstmals wieder seit 2018 die Mitgliederversammlung getagt. Der Geschäftsbericht der Jahre 2018 bis 2021 stand auf der Tagesordnung. Der scheidende Vorsitzende Uli Lang informierte über die Erfolge der zurückliegenden Baumaßnahmen und verwies auf den im Oktober beginnenden fünften Bauabschnitt. Unter anderem soll ein Fahrstuhl das Haus barrierefrei machen. Ulrich Lang hob die Vielfalt des von der ehrenamtlich tätigen Arbeitsgruppe Kultur zusammengestellten Kulturprogramms hervor, das zum Erfolg des Theaters Altes Hallenbad entscheidend beigetragen hat.

Der zweite Vorsitzende Reinhard Wilk legte die gebündelte Bilanz des zurückliegenden Zeitraums vor. Er konnte ein ausgeglichenes Ergebnis vorstellen, das nicht zuletzt dank des ehrenamtlichen Engagements der Aktiven möglich werden konnte.

Im Anschluss wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die Vorsitzende des Kuratoriums des Vereins, Sigrid Mosbach, dankte den nach drei Perioden ausscheidenden Vorstands-Mitgliedern Uli Lang, Reinhard Wilk, Hans-Jürgen Salatzkat und Haimo Emminger insbesondere für den Mut, das Projekt zu beginnen, sich 15 Jahre für das Alte Hallenbad einzusetzen und dabei viele Stunden dieser Mammutaufgabe zu widmen. Sie hob hervor, dass die vier sehr viele weitere Menschen motivieren konnten, nach dem Motto „Von Bürgern für Bürger“ mitzumachen. Und sie erinnerte daran, dass der Verein Theater Altes Hallenbad in diesem Jahr den Deutschen Denkmalschutzpreis zugesprochen bekommt.

Nach der Mitgliederversammlung trat das Kuratorium zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen. Einstimmig wurden neben Rainer Götze, Dr. Wolfgang Sinn und Hans-Jürgen Salatzkat auch Michael Herbert und Jens Prasser neu in den Vorstand geholt. Der bisherige Schatzmeister Hans-Jürgen Salatzkat wird die Aufgabe für einen begrenzten Zeitraum weiter wahrnehmen.

In der ersten Vorstandssitzung nahm das Gremium sechs Beisitzerinnen und Beisitzer auf. Es sind Wolfgang Diny, Uli Habermehl, Gabriele Melzer, Holger Hinz, Karen Linnert und Gottfried Schmoranzer.



Kesselhaus im Theater Altes Hallenbad




 


Die letzte Hürde ist genommen!


 


 

Uli Lang und Reinhard Wilk unterschreiben strahlend den Bauantrag im Beisein von Hans-Jürgen Salatzkat
und den beiden Architekten Kerstin Herkner und Dirk Siebel.